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Auszug - Schülerzahlenentwicklung  

14. Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend, Sport, Soziales, Senioren, Gleichstellung und Integration
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Bildung, Jugend, Sport, Soziales, Senioren, Gleichstellung und Integration Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 26.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:07 Anlass: Sitzung
Raum: Großes Sitzungszimmer
Ort: Rathaus 2, Hansastraße 38, 30952 Ronnenberg
VO/224/2018 Schülerzahlenentwicklung
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
Federführend:Team 21 "Bildung, Jugend" Bearbeiter/-in: Peest, Thomas
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Angesichts der in der vorliegenden Drucksache enthaltenen Schülerzahlen wird von Herrn Kölle der Blick noch einmal auf die Raumsituation an den Grundschulstandorten in Ronnenberg und Weetzen gerichtet.

 

Angefangen mit der Grundschule Ronnenberg wird anhand von Grundrissplänen die Raumsituation aufgezeigt. (s. Anlage 2). Grün gekennzeichnet sind Räume, welche aktuell als Allgemeine Unterrichtsräume (AUR) genutzt werden.

 

Insgesamt weist der Bestandbaukörper in Ronnenberg 12 AUR auf. In Bezug auf die Schülerzahlen heißt dies, dass im Ortsteil Ronnenberg sobald eine Schülerzahl oberhalb der 3-Zügigkeit eintritt, Handlungsbedarf besteht.

 

Nach der Prognose in der vorliegenden VO/224/2018 ist dies im Schuljahr 2019/2020 der Fall. Von diesem Zeitpunkt an müssen Räumlichkeiten aus dem Bestand künftig als AUR genutzt werden oder ein Erweiterungsbau geschaffen werden.

 

Anhand der Grundrisse wird daraufhin die Möglichkeit einer Nutzungsänderung im Bestand in den Blick genommen. Die Räumlichkeiten, welche für eine Nutzung als AUR schlechterdings nicht in Betracht kommen, sind rot markiert. Gelb markiert sind die Räume, die aktuell nicht AUR sind, aber nach Größe, Bauart und Lage als solche genutzt werden könnten. Voraussetzung hierfür ist, dass für die aktuelle Nutzung Ersatz gefunden wird.

 

In Ronnenberg wird hierfür aktuell das Modell verfolgt, dass zusätzliche AUR über eine Nutzung der Horträumlichkeiten erschlossen werden.

 

Für Weetzen erfolgt die gleiche Darstellung der örtlichen Raumsituation (s. Anlage 3). Demnach befinden sich 8 AUR im Bestand, die aktuell als solche genutzt werden.

 

Weiterer Bedarf besteht nach der Prognose ab dem Schuljahr 2020/21. Hierbei wurde unterstrichen, dass die aktuell angestellte Prognose lediglich eine durchschnittliche Entwicklung beim Bevölkerungswachstum berücksichtigt. Noch nicht einbezogen ist ein möglicherweise außergewöhnlich hoher einmaliger Zuzug, wie er ggf. im Falle der Zuckerfabrik zu erwarten ist.

 

Herr Dr. Specht teilt mit, dass der Wegfall des EDV-Raumes ggf. durch Ausstattung mit Tablets aufgefangen werden könnte.

 

Herr Kölle berichtet weiter, dass die Raumsituation im Stadtteil Empelde durch den Beschluss zum Bau eines zweiten Grundschulstandortes entzerrt wird. Im Stadtteil Benthe sind aktuell keine den Raumbedarf übersteigenden Schülerzahlen zu erwarten.

 

Herr Buntrock fragt, inwiefern Mittel im Finanzhaushalt für das Jahr 2019 berücksichtigt werden.

 

Frau Bürgermeisterin Harms teilt mit, dass es im Rahmen der Haushaltsvorstellung und beratung weitere Erläuterungen geben wird.

 

Herr Kölle nimmt Bezug auf die vorherigen Ausführungen und bekräftigt, dass aufgrund der aktuell vorliegenden Schülerprognosezahlen zunächst durch Umwandlung von vorhandenen Räumen reagiert werden kann.

 

Frau Kleemann fragt in diesem Zusammenhang nach dem aktuellen Stand in Bezug auf die Umwandlung der Grundschulen in Ganztagsgrundschulen. Gleichzeitig berichtet sie, dass die als Lösungsvariante im Raum stehende Verlagerung des Standortes Ronnenberg der Marie Curie Schule (MCS) nach Empelde bei den Mitgliedern des Schulelternrates auf Zustimmung stößt.

 

Frau Bürgermeisterin Harms ergänzt, dass die Variante der Verlagerung der MCS Ronnenberg auch die Zustimmung der beteiligten Schulleitungen besitzt.

 

Herr Kölle konstatiert, dass es unterschiedliche Lösungsalternativen gibt, wobei jedoch die Notwendigkeiten und Grenzen berücksichtigt werden müssen. In Ronnenberg würde eine Verlagerung der MCS in den Stadtteil Empelde die Voraussetzungen für eine Umwandlung zu einer Ganztagsgrundschule deutlich verbessern. Im Stadtteil Empelde ist mit dem Bau der zweiten Grundschule ein entsprechendes Angebot in Vorbereitung. Im Stadtteil Benthe könnte es durch Zusammenlegung der Räumlichkeiten der Hortinitiative gelingen.

 

Auf Nachfrage von Herrn Mauritz fügt Herr Kölle hinzu, dass die Container an der Theodor-Heuss-Schule (THS) voraussichtlich im Jahr 2022 mit der Fertigstellung des 2. Grundschulstandortes für einen anderen Einsatz zur Verfügung stehen werden.

 

Ausschussvorsitzender Wilke befürchtet, dass die Grundschule Weetzen im Zuge der Erschließung der Grundstücke „ehemalige Zuckerfabrik“ an ihre Grenzen geraten wird.

 

Frau Bürgermeisterin Harms teilt mit, dass hier im Falle der Erschließung- eine parallele Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur glich wäre. Gleichzeitig wird festgestellt, dass das an die Grundschule Weetzen angrenzende Grundstück zur Verfügung steht.

Beschluss

Beschluss:

Die Informationsvorlage VO/224/2018 wird zur Kenntnis genommen.