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Auszug - ISEK Ronnenberg 2030 Rahmenplan Ortskern Ronnenberg - Vorstellung der zusammengefassten Ergebnisse durch das Büro plan zwei  

14. Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Ökologie, Wirtschaft und Feuerschutz
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Stadtplanung, Ökologie, Wirtschaft und Feuerschutz Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 28.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 20:31 Anlass: Sitzung
Raum: Großes Sitzungszimmer
Ort: Rathaus 2, Hansastraße 38, 30952 Ronnenberg
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Zunächst wird darauf hingewiesen, dass der Öffentlichkeit Anfang des kommenden Jahres im Rahmen einer gesonderten Informationsveranstaltung im Stadtteil Ronnenberg die Ergebnisse des Rahmenplans Ortskern Ronnenberg vorgestellt werden.

 

Heute werden lediglich die zusammengefassten Ergebnisse als mögliche Grundlagen für die Beratungen zum Haushalt 2019 vorgetragen.

 

Frau Nieße erläutert zunächst anhand einer Präsentation, die als Anlage 1 beigefügt ist, den Prozess zur Erstellung des Rahmenplans. Neben einem Beteiligungsprozess mit u.a. drei Planungswerkstätten wurde zunächst eine Bestandsaufnahme mit sogenannten Analyseplänen erstellt.

 

Ratsherr H.-H. Hüper betritt um 17.14 Uhr den Raum.

 

Im Anschluss wurden für die Themenfelder

 

-          „Stadtraum, Image, Identität und Baukultur“,

-          „Soziales, Bildung und Kultur“,

-          „Umwelt und Klima“,

-          „Mobilität“,

-          „Arbeit und Wirtschaft“ sowie

-          „Wohnen und Versorgung“

 

Ziele und Maßnahmen entwickelt.

 

Diese wurden in einem gesamten Maßnahmenplan sowie für die einzelnen Fokusbereiche

 

-          Kirchenhügel,

-          Gemeinschaftshaus / Alter Friedhof

-          Buswendeschleife und

-          Lange Reihe / Hagentor

 

dargestellt.

 

Als besonderes Highlight und für den Ortskern prägend könnten nach Einschätzung des Büros die Neuordnung der Buswendeanlage im Rahmen einer Rendezvous-Haltestelle im Bereich der Straße „Über den Beeken“ sowie die Errichtung eines Platzes im Bereich der heutigen Busschleife sein.

 

Für alle Maßnahmen entstehen nach einer groben Kalkulation Kosten in Höhe von ca. 5.307.000 €.

Es werden aber gute Möglichkeiten für die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gesehen.

Bei den Förderprogrammen übernehmen der Bund und das Land jeweils ein Drittel der Kosten, sodann die Stadt auch lediglich ein Drittel übernehmen muss.

 

 

Auf Nachfrage von Ratsherrn Beichler wird mitgeteilt, dass die RegioBus im Bereich der Buswendeanlage einen barrierefreien Zugang und somit eine Umgestaltung des Bereichs vorsieht.

Derzeit werden die Grundlagen hierfür ermittelt.

Mit dem gezeigten Konzept für eine Rendezvous-Haltestelle wurden erste Gespräche mit der RegioBus und der Region Hannover geführt. 

 

Ausdrücklich wird aber darauf hingewiesen, dass auch die übrigen Maßnahmen aus dem Rahmenplan von Bedeutung sind.

Die Verwaltung wird hierzu zunächst eine fachliche Bewertung vornehmen und eine Prioritätenliste für die einzelnen Maßnahmen aufstellen. Diese sollte im Rahmen einer Selbstbindung für die Zukunft vom Rat beschlossen werden. Sie ist auch Voraussetzung für die Förderung.

 

Hinsichtlich des Zeitplans wird mitgeteilt, dass eine Förderung erfahrungsgemäß auf sieben bis zehn Jahre angelegt ist.

 

Ratsherr H.-H. Hüper gibt zu bedenken, dass die Finanzierung durch die Städtebauförderung und das damit verbundene Antragsverfahren nicht dazu führen darf, dass die Buswendeanlage bereits im Vorfeld durch die RegioBus entgegen der städtischen Wünsche umgeplant und gebaut wird.

 

Auf Anfrage von Ratsherrn Beichler bestätigt Herr Zehler, dass eine Clusterbildung grundsätzlich möglich ist und unstrittige sowie ggf. nicht so aufwendige Maßnahmen bereits zeitnah und als Signal für die Öffentlichkeit realisiert werden sollten.

 

Die Umgestaltung des Kirchhofs könnte ggf. im Rahmen des Straßenbauprogramms aufgenommen werden. Aber auch hierfür sollte kurzfristig die Förderfähigkeit abgeklärt werden.

 

Auf Nachfrage von Ratsfrau Dr. Reinelt hinsichtlich eines barrierefreien Pflasters im Bereich des Kirchhofes, erläutert Frau Nieße, dass dies berücksichtigt und nur bestimmte Bereiche mit einem ansprechenden Pflaster versehen werden sollten.

 

Auch Herr Habermann-Nieße macht deutlich, dass eine Programmanmeldung schnell erfolgen sollte. Hierfür sollten die Vorbereitenden Untersuchungen bis Juni 2019 abgeschlossen sein und der Antrag gestellt werden. Mit einer Programmaufnahme ist aber nicht vor 2020 zu rechnen. Nach seiner Kenntnis waren die Fördertöpfe in den vergangenen Jahren aber voll, sodass nicht zu befürchten ist, dass das Förderprogramm eingestellt wird.

 

Die Mitglieder des Ausschusses sind sich darüber einig, dass im Juni 2019 der Antrag zur Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm gestellt und die Vorbereitenden Untersuchungen entsprechend beauftragt werden sollten.

 

 

Der Vorsitzende des Ausschusses, Ratsherr Garbe, bedankt sich bei Frau Nieße und Herrn Habermann-Nieße für den Vortrag.

Diese verlassen den Raum.

 

Beschluss

 


 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 14. SÖWF 28.11.2018 - Anlage 1 - TOP 3 Rahmenplan Ortskern Ronnenberg (6155 KB)