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Vorlage - VO/224/2018  

Betreff: Schülerzahlenentwicklung
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
Federführend:Team 21 "Bildung, Jugend" Bearbeiter/-in: Peest, Thomas
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bildung, Jugend, Sport, Soziales, Senioren, Gleichstellung und Integration Kenntnisnahme
26.11.2018 
14. Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend, Sport, Soziales, Senioren, Gleichstellung und Integration zur Kenntnis genommen   
Verwaltungsausschuss Kenntnisnahme
Rat der Stadt Ronnenberg Kenntnisnahme
12.12.2018 
15. Sitzung des Rates der Stadt Ronnenberg - Einbringung Haushaltsplan 2019 zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Bestandsaufnahme - Klassenverbände sowie Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen  
Bestandsaufnahme - Herkunftsorte der auswärtigen Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen  
Bestandsaufnahme - Übergänge der Schülerinnen und Schüler zu den weiterführenden Schulen  

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

Inhalt

 

Schülerzahlenentwicklung

Begründung:

1. Schülerzahlstatistik für das vergangene Schuljahr 2017/2018

1.1 Zusammenfassung nach Schulbereichen

1.2 Grundschulen (GS) Stadt Ronnenberg

2. Übergangsquoten

2.1 Übergangsquoten von der Grundschule auf die weiterführenden Schulzweige

2.2 Übergangsquoten aus den 10. Klassen in die gymnasiale Oberstufe

3. Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf

4. Prognose der mittelfristigen Schülerzahlenentwicklung

4.1 Grundschulen Stadt Ronnenberg

4.1.1 Prognose der Schülerzahlen an den Grundschulen ohne Einbezug von Wachstumsfaktoren

4.1.1.1 Grundschule Benthe

4.1.1.2 Grundschule Empelde

4.1.1.3 Grundschule Ronnenberg

4.1.1.4 Grundschule Weetzen

4.1.2 Schülerzahlenprognose an den Grundschulen mit Einbezug von Wachstumsfaktoren

4.1.2.1 Grundschule Benthe

4.1.2.2 Grundschule Empelde

4.1.2.3 Grundschule Ronnenberg

4.1.2.4 Grundschule Weetzen

4.1.3 Zusammenfassender Vergleich der Daten beider Berechnungsalternativen

4.1.3.1 Grundschule Benthe

4.1.3.2 Grundschule Empelde

4.1.3.3 Grundschule Ronnenberg

4.1.3.4 Grundschule Weetzen

4.1.4 Weitere erläuternde Anmerkungen zu den Berechnungsmethoden

4.2. Auswertung

4.3 Kooperative Gesamtschule Stadt Ronnenberg

4.4 Anzahl der zu erwartenden Schülerinnen und Schüler im Rahmen der inklusiven Beschulung zum Schuljahr 2018/2019

5. Ausblick der weiteren Schulentwicklungsplanung

5.1 Entwicklung der Ganztagsschulen

5.2 Auslastung der MCS beide Standorte

5.3 Inklusive Beschulung

5.4 Förderzentrum Stadt Ronnenberg8

5.5 Anzahl der Kinder/ Jugendlichen aus Asylbewerberfamilien in Ronnenberger Schulen8

Anlage(n):


 

1. Schülerzahlstatistik für das vergangene Schuljahr 2017/2018

 

In Fortschreibung der vorangegangenen jährlichen Darstellungen der Schülerzahlenentwicklung, werden nachfolgend zunächst die Schülerzahlen des zurückliegenden Schuljahrs 2017/2018 dargestellt. Grundlage für das Zahlenwerk bildet die jährliche Statistik der Region Hannover, auf deren Grundlage die regelmäßige Abrechnung der Gastschulbeiträge zwischen den Kommunen der Region Hannover vorgenommen wird. Ein umfassender Gesamtüberblick der tatsächlichen Klassenverbände und Schülerzahlen in den Ronnenberger Schulen wird durch die in Anlage 1 enthaltene Tabelle vermittelt (Stand 17.08.2017). Auf der Grundlage der in der Tabelle enthaltenen Daten lassen sich die Schülerzahlen für die einzelnen Bereiche wie folgt darstellen:

 

1.1 Zusammenfassung nach Schulbereichen

Schülerzahlen

2017/2018

2016/2017

Differenz

Primarbereich

848

915

-67

Sekundarbereich I

1.259

1.208

+51

Sekundarbereich II

236

279

-43

Gesamt

2.343

2.402

-59

 

 

1.2 Grundschulen (GS) Stadt Ronnenberg

Schülerzahlen

2017/2018

2016/2017

Differenz

GS Benthe

77

88

-11

Theodor-Heuss-Schule

382

420

-38

GS Ronnenberg

235

228

7

Regenbogenschule Weetzen

154

179

-25

 

Die GS Benthe wurde im vergangenen Schuljahr in allen vier Jahrgängen weiterhin 1-zügig geführt. Somit ergeben sich wie im Vorjahr 4 Schulklassen.

 

Die Theodor-Heuss-Schule wurde im vergangenen Schuljahr im 1., 2. und 3. Jahrgang 5-zügig und im 4. Jahrgang 4-zügig geführt. Die Sprachlernklasse wurde aufgelöst und die Schülerinnen und Schüler in die Regelklassen überführt. Somit ist die Schulklassenanzahl im Vergleich zum Vorjahr um 1 auf 19 Klassen gefallen.

 

Die GS Ronnenberg wurde im vergangenen Schuljahr im 1., 2. und 3. Jahrgang 3-zügig und im 4. Jahrgang 2-zügig geführt. Somit ergibt sich für 2017/2018 im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderung (Schulklassenanzahl: 11).

 

Die Regenbogenschule Weetzen wurde in allen vier Jahrgängen 2-zügig geführt, wobei die ersten zwei Jahrgänge seit dem Schuljahr 2014/15 jahrgangsgemischt zu einer Eingangsstufe (E-Stufe) zusammengefasst sind. Somit bleibt die Schulklassenanzahl von 8 unverändert.

 

1.3 Kooperative Gesamtschule Stadt Ronnenberg, Marie Curie Schule (MCS)

Schülerzahlen

2017/2018

2016/2017

Differenz

Sekundarbereich I

MCS StO Ronnenberg

403

384

+19

 

 

 

 

Sekundarbereich I

StO Empelde

856

824

+32

Sekundarbereich II

StO Empelde

236

279

-43

 

 

 

 

MCS StO Ronnenberg

403

384

+19

MCS StO Empelde

1.092

1.103

-11

 

 

 

 

MCS Gesamt

1.495

1.487

8

 

Im Sekundarbereich I am Standort Ronnenberg wurden im vergangenen Schuljahr sowohl der 5. als auch der 6. Jahrgang 8-zügig geführt. Somit blieb die Schulklassenanzahl im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

 

Im Sekundarbereich I am Standort Empelde wurden der 7. Jahrgang 10-zügig geführt (inklusive 1 Sprachlernklasse), der 8. und 9. Jahrgang 9-zügig sowie der 10. Jahrgang 10-zügig. In die Zählung der Zügigkeit des 10. Jahrganges sind 3 „Klassen“, die an der MCS als sogenannte „Lerngruppen als Einführungsphase“ geführt wurden. Diese Gruppen weisen einen hohen Anteil an auswärtigen Schülerinnen und Schülern auf, für die aufgrund einer eigens getroffenen Vereinbarung mit den regionsangehörigen Kommunen Gastschulbeiträge erhoben werden. Insgesamt blieb die Schulklassenanzahl somit mit 37 Klassenverbänden unverändert (Vorjahr 37).

 

Der Sekundarbereich II, bestand auch im letzten Schuljahr aus den 11. und 12. Jahrgängen. Der erste G9-Jahrgang wird im Schuljahr 2020/2021 das Abitur ablegen. Die Jahrgänge 11 und 12 umfassten im vergangenen Schuljahr 13 Klassen bzw. Kurse (Vorjahr 13).

 

Bezogen auf den Wohnsitz der 1.495 Schülerinnen und Schülern (SuS) der MCS setzte sich die Quote wie folgt zusammen:

 

SuS mit gemeldetem Wohnsitz…

Anzahl absolut in 2017/2018

%

Anzahl absolut in 2016/2017

%

…in Ronnenberg

918

61,40

923

62,07

…außerhalb Ronnenbergs

577

38,60

564

37,93

 

Von den 1.495 Schülerinnen und Schülern der MCS waren 918 SuS mit gemeldetem Wohnsitz dem Stadtgebiet Ronnenberg zuzurechnen (Vorjahr: 923). Die innerstädtische Schülerquote betrug somit 61,40 % (Vorjahr 62,07 %).

Eine detaillierte Übersicht der auswärtigen und innerstädtischen Schülerquote im Schuljahr 2017/2018 ist der Anlage 2 zu entnehmen.

Anzumerken ist weiterhin, dass von insgesamt 1.314 Kindern und Jugendlichen im Alter der 5. bis 10. Klassen, die zum Stichtag am 17.08.2017 im Stadtgebiet Ronnenberg wohnten, tatsächlich 809 die Ronnenberger weiterführende Marie Curie Schule an beiden Standorten besuchten. Dies entspricht einer Quote von 61,57% (Vorjahr: 57,59 %). Im Sekundarbereich I stellte sich die Zusammensetzung aus SuS aus Ronnenberg und auswärtigen Kommunen zusammengefasst also wie folgt dar:

 

SuS, die die Schule besuchten

Anzahl absolut 2016/17

%

Anzahl absolut 2015/16

%

…in Ronnenberg

809

61,57

774

57,59

…außerhalb Ronnenbergs

505

38,43

570

42,41

Gesamt

1.314

100

1.344

100

 

2. Übergangsquoten

2.1 Übergangsquoten von der Grundschule auf die weiterführenden Schulzweige

Die bisherige Schullaufbahnempfehlung wurde ab dem Schuljahr 2015/2016 durch zwei Beratungsgespräche ersetzt. Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr die 4. Klasse einer Ronnenberger Grundschule besucht haben, sind folglich erstmals zum Schuljahr 2016/ 2017 ohne Schullaufbahnempfehlung in eine weiterführende Schule gewechselt.

In der Anlage 3 sind die Übergänge der SuS von der 4. Klasse der Grundschule zu den weiterführenden Schulzweigen für das Schuljahr 2017/2018 abgebildet.

Ein zusammenfassender Vergleich zu den vorangegangenen drei Jahren lässt sich der nachfolgenden Tabelle entnehmen:

 

Jahr

2014/2015

2015/2016

2016/2017

2017/2018

Anzahl SuS

210

199

169

 

 

 

 

 

 

 

Schulform

Elternwahl

Elternwahl

Elternwahl

Elternwahl

 

%

%

%

 

HS

0,00

0,00

0

0

RS

4,52

0,00

1,02

0,46

Gym.

25,63

20,71

10,60

18,98

IGS

3,01

6,51

17,17

4,63

KGS

63,82

63,31

68,18

68,99

Oberschule

3,02

9,47

3,03

6,94

 

 

 

 

 

Summe

100,00

100,00

100,00

100,00

 

 

2.2 Übergangsquoten aus den 10. Klassen in die gymnasiale Oberstufe

Im Übergang vom Schuljahr 2016/2017 zum Schuljahr 2017/2018 stellte sich der Wechsel der Schülerinnen und Schüler von einer 10. Klasse in die gymnasiale Oberstufe (inkl. Übergang in die Einführungsphasen und die gymnasialen Oberstaufen anderer Schulen) wie folgt dar:

 

 

 

3. Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf

 

Schule

Summe nach Unterstützungsbedarf im Primarbereich

Gesamt

 

L

Sp

ESE

S

H

GE

KM

Benthe

 

 

 

 

 

1

 

1

Empelde,
Theodor-Heuss-Schule

10

14

2

 

 

3

1

30

Ronnenberg

3

1

1

 

 

 

 

5

Weetzen, Regenbogenschule

 

 

1

 

 

1

2

4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe Primarbereich

13

15

4

0

0

5

3

40

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marie-Curie-Schule

Summe nach Unterstützungsbedarf im Sekundarbereich I

Gesamt

 

L

Sp

ESE

S

H

GE

KM

KGS HS-Zweig

38

1

6

 

1

 

 

46

KGS RS-Zweig

2

1

4

 

3

 

 

10

KGS Gy Zweig

 

 

1

1

3

 

 

5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe

40

2

11

1

7

0

0

61

Sekundarbereich I

Unterstützungsbedarfe - L= Lernen; Sp= Sprache; ESE= Emotional-soziale Entwicklung; S= Sehen; H=Hören; GE=Geistige Entwicklung; KM= Körperlich-motorische Entwicklung

Die SuS werden durch Regellehrkräfte, Förderschullehrkräfte und Pädagogen der mobilen Dienste der jeweiligen Förderschulen betreut.

 

Für die Ausstattung mit pädagogischen Sachmitteln werden durch den Schulträger gesonderte Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt.

 

4. Prognose der mittelfristigen Schülerzahlenentwicklung

Auf Grundlage der Informationsvorlage VO/088/2017 – Schülerzahlenentwicklung – sowie der aktuellen Planungsschülerzahlen für das Schuljahr 2018/2019 und der Schulanfängerstatistik, wurde die Prognose der Gesamtschülerzahlen mittelfristig bis zum Schuljahr 2027/2028 fortgeschrieben.

 

4.1 Grundschulen Stadt Ronnenberg

Grundlage für die Ermittlung der künftigen Schülerzahlen sind die konkreten Anmeldedaten, die den Schulen für das kommende Schuljahr bereits vorliegen. Diese sind:

 

-          An der Grundschule Benthe: 11 SuS im ersten Jahrgang

-          An der Theodor-Heuss-Schule:82 SuS im ersten Jahrgang

-          An der Grundschule Ronnenberg: 63 SuS im ersten Jahrgang

-          An der Grundschule Weetzen: 76 SuS, die sich für das neue Schuljahr in der ersten und zweiten Klasse im Rahmen der jahrgangsgemischten Eingangsstufe für das neue Schuljahr angemeldet haben.

 

Für die folgenden Schuljahre, in denen noch keine Anmeldungen vorliegen, ergeben sich die Schülerzahlen aus dem Datenbestand der aktuell gemeldeten 0-6 Jährigen. Für die Prognose der Schülerzahlen dieser Jahrgänge gibt es zwei mögliche Berechnungsalternativen:

 

Zum einen kann die Prognose „lediglich“ auf der Grundlage der reinen Meldedaten getroffen werden oder zum anderen unter Einbezug von Wachstumsfaktoren wie das Bevölkerungswachstum. Die sich hieraus ergebenden Zahlen werden nachfolgend in einer Übersicht je Schulstandort unter 4.1.1 (Prognose ohne Einbezug der Wachstumsfaktoren) und 4.1.2 (Prognose mit Einbezug der Wachstumsfaktoren) dargestellt. Ein Überblick und eine Gegenüberstellung der Zahlen mit und ohne Einbezug von Wachstumsfaktoren werden je Standort zudem zusammenfassend und 4.1.3 dargestellt. Eine umfassende Erläuterung der Begrifflichkeiten ist unter 4.1.4 zu finden.

 

4.1.1 Prognose der Schülerzahlen an den Grundschulen ohne Einbezug von Wachstumsfaktoren

Bei der Prognose der Schülerzahlen ohne Einbezug von Wachstumsfaktoren wird aus den Meldedaten ohne Hinzuziehung von Wachstumsfaktoren (bspw. das allg. Bevölkerungswachstum) der jeweils erste Jahrgang in den entsprechenden Schuljahren lediglich auf der Grundlage der reinen Meldedaten gebildet. Die sich aus dieser Methode ergebenden Schülerzahlen bis zum Jahr 2027/28 sind nachfolgend für jeden Schulstandort tabellarisch aufgeführt. Ab dem Schuljahr 2025/26 liegen keine Meldedaten mehr vor, die einen Ausblick auf die zu erwartenden Schülerzahlen zulassen, da diese Jahrgänge noch nicht geboren sind. Für die Zehnjahresprognose muss daher ein rechnerischer Wert herangezogen werden.

 

Vorliegend wird für die Geburtenzahl dieser Jahrgänge im Sinne einer "Worst-Case-Betrachtung" der jeweilige Maximalwert aus den Jahrgangsstärken der aktuell 0-6- Jährigen angenommen wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.1.1.1 Grundschule Benthe

 

Schuljahr

Meldedaten/ Geburten

Schülerzahlen

Zügig-keit

Jahrgang

1

2

3

4

2018/19

irrelevant

Schüler

11

14

19

21

1

Klassen

1

1

1

1

2019/20

23

Schüler

23

11

14

19

1

Klassen

1

1

1

1

2020/21

14

Schüler

14

23

11

14

1

Klassen

1

1

1

1

2021/22

13

Schüler

13

14

23

11

1

Klassen

1

1

1

1

2022/23

14

Schüler

14

13

14

23

1

Klassen

1

1

1

1

2023/24

11

Schüler

11

14

13

14

1

Klassen

1

1

1

1

2024/25

11

Schüler

11

11

14

13

1

Klassen

1

1

1

1

2025/26

23

Schüler

23

10

11

14

1

Klassen

1

1

1

1

2026/27

23

Schüler

23

23

10

11

1

Klassen

1

1

1

1

2027/28

23

Schüler

23

23

23

10

1

Klassen

1

1

1

1

 


4.1.1.2 Grundschule Empelde

 

Schuljahr

Meldedaten/ Geburten

Schülerzahlen

Zügig-keit

Jahrgang

1

2

3

4

2018/19

irrelevant

Schüler

82

108

103

97

4,5

Klassen

4

5

5

4

2019/20

105

Schüler

105

82

108

103

4,75

Klassen

5

4

5

5

2020/21

125

Schüler

125

105

82

108

5

Klassen

6

5

4

5

2021/22

109

Schüler

109

125

105

82

5

Klassen

5

6

5

4

2022/23

118

Schüler

118

109

125

105

5,25

Klassen

5

5

6

5

2023/24

121

Schüler

121

118

109

125

5,5

Klassen

6

5

5

6

2024/25

94

Schüler

94

121

118

109

5

Klassen

4

6

5

5

2025/26

125

Schüler

125

94

121

118

5,25

Klassen

6

4

6

5

2026/27

125

Schüler

125

125

94

121

5,5

Klassen

6

6

4

6

2027/28

125

Schüler

125

125

125

94

5,5

Klassen

6

6

6

4

 


4.1.1.3 Grundschule Ronnenberg

 

Schuljahr

Meldedaten/ Geburten

Schülerzahlen

Zügig-keit

Jahrgang

1

2

3

4

2018/19

irrelevant

Schüler

63

59

63

55

3

Klassen

3

3

3

3

2019/20

76

Schüler

76

63

59

63

3,25

Klassen

4

3

3

3

2020/21

72

Schüler

72

76

63

59

3,25

Klassen

3

4

3

3

2021/22

67

Schüler

67

72

76

63

3,25

Klassen

3

3

4

3

2022/23

82

Schüler

82

67

72

76

3,5

Klassen

4

3

3

4

2023/24

67

Schüler

67

82

67

72

3,25

Klassen

3

4

3

3

2024/25

62

Schüler

62

67

82

67

3,25

Klassen

3

3

4

3

2025/26

82

Schüler

82

62

67

82

3,5

Klassen

4

3

3

4

2026/27

82

Schüler

82

82

62

67

3,5

Klassen

4

4

3

3

2027/28

82

Schüler

82

82

82

62

3,75

Klassen

4

4

4

3

 


4.1.1.4 Grundschule Weetzen

 

Schuljahr

Meldedaten/ Geburten

Schülerzahlen

Zügig-keit

Jahrgang

1

2

3

4

2018/19

irrelevant

Schüler

36

40

35

36

2

Klassen

4

2

2

2019/20

45

Schüler

45

36

40

35

2

Klassen

4

2

2

2020/21

54

Schüler

54

45

36

40

2,25

Klassen

5

2

2

2021/22

56

Schüler

56

54

45

36

2,25

Klassen

5

2

2

2022/23

39

Schüler

39

56

54

45

2,25

Klassen

4

3

2

2023/24

43

Schüler

43

39

56

54

2,5

Klassen

4

3

3

2024/25

43

Schüler

43

43

39

56

2,25

Klassen

4

2

3

2025/26

56

Schüler

56

43

43

39

2,25

Klassen

5

2

2

2026/27

56

Schüler

56

56

43

43

2,25

Klassen

5

2

2

2027/28

56

Schüler

56

56

56

43

2,5

Klassen

5

3

2

 

 

4.1.2 Schülerzahlenprognose an den Grundschulen mit Einbezug von Wachstumsfaktoren

Die Prognose auf der Grundlage der reinen Meldezahlen wird durch weitere Faktoren präzisiert: Die Statistik der Region Hannover geht von einer allgemein steigenden Bevölkerungsentwicklung bei den 0-10 Jährigen aus. In dem Papier "Steigende Zahl von ABC-Schützen" weist die Region Hannover für jeden Jahrgang der 0-6 Jährigen die jeweiligen Wanderungsalden aus. Diese Salden wurden auf Anfrage der Stadt Ronnenberg durch die Region Hannover für die Stadt Ronnenberg konkretisiert. Demnach können die jeweiligen Salden für die 0 Jährigen bis 6 Jährigen für die maßgeblichen Ortsteile konkret benannt werden.

 

Außerdem zeigt sich, dass Inklusion an den Ronnenberger Grundschulen bereits gelebt wird, sodass sich je Schule eine individuelle „Inklusionsquote“ bestimmen lässt. Diese Quote ermittelt sich aus den Fallzahlen der letzten Jahre an den jeweiligen Grundschulen und stellt sich wie folgt dar:

 

Grundschule Benthe:  2,6 %

Grundschule Empelde:  7,9 %

Grundschule Ronnenberg:  2,1 %

Grundschule Weetzen:  3,9 %

 

Die „Inklusionsquote“ erlangt Relevanz, da bei der tatsächlichen Zusammensetzung der Klassen und Lehrerstundenzuweisung alle SuS mit einem festgestellten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung fiktiv doppelt gezählt werden. Dadurch soll erreicht werden, dass die SuS entsprechend Ihrer Zusammensetzung in den Klassen ausreichend gefördert und unterstützt werden können.

Die zu erwartenden Schülerzahlen, die sich unter Einbezug der Faktoren „Bevölkerungswachstum“ und „Inklusionsquote“ je Standort ergeben, lassen sich der nachfolgenden Aufstellung entnehmen:


 

4.1.2.1 Grundschule Benthe

 

Schuljahr

MD/ Geb.

Bevöl-kerung

Inklu-sion

Schülerzahlen

Zügig-keit

Jahrgang

1

2

3

4

2018/19

irrele-vant

 

 

Schüler

11

14

19

21

1

Klassen

1

1

1

1

2019/20

23

2

1

Schüler

26

11

14

19

1,25

Klassen

2

1

1

1

2020/21

14

2

1

Schüler

17

26

11

14

1,25

Klassen

1

2

1

1

2021/22

13

2

1

Schüler

16

17

26

11

1,25

Klassen

1

1

2

1

2022/23

14

4

1

Schüler

19

16

17

26

1,25

Klassen

1

1

1

2

2023/24

11

5

1

Schüler

17

19

16

17

1

Klassen

1

1

1

1

2024/25

11

4

1

Schüler

16

17

19

16

1

Klassen

1

1

1

1

2025/26

23

2

1

Schüler

26

16

17

19

1,25

Klassen

2

1

1

1

2026/27

23

2

1

Schüler

26

26

16

17

1,5

Klassen

2

2

1

1

2027/28

23

2

1

Schüler

26

26

26

16

1,75

Klassen

2

2

2

1

 


4.1.2.2 Grundschule Empelde

 

Schuljahr

MD/ Geb.

Bevöl-kerung

Inklu-sion

Schülerzahlen

Zügig-keit

Jahrgang

1

2

3

4

2018/19

irrele-vant

 

 

Schüler

82

108

103

97

4,5

Klassen

4

5

5

4

2019/20

105

2

9

Schüler

116

82

108

103

4,75

Klassen

5

4

5

5

2020/21

125

6

11

Schüler

142

116

82

108

5

Klassen

6

5

4

5

2021/22

109

6

10

Schüler

125

142

116

82

5,25

Klassen

6

6

5

4

2022/23

118

8

10

Schüler

136

125

142

116

5,75

Klassen

6

6

6

5

2023/24

121

9

11

Schüler

141

136

125

142

6

Klassen

6

6

6

6

2024/25

94

7

8

Schüler

109

141

136

125

5,75

Klassen

5

6

6

6

2025/26

125

6

11

Schüler

142

109

141

136

5,75

Klassen

6

5

6

6

2026/27

125

6

11

Schüler

142

142

109

141

5,75

Klassen

6

6

5

6

2027/28

125

6

11

Schüler

142

142

142

109

5,75

Klassen

6

6

6

5

 


4.1.2.3 Grundschule Ronnenberg

 

Schuljahr

MD/ Geb.

Bevöl-kerung

Inklu-sion

Schülerzahlen

Zügig-keit

Jahrgang

1

2

3

4

2018/19

irrele-vant

 

 

Schüler

63

59

63

55

3

Klassen

3

3

3

3

2019/20

76

0

2

Schüler

78

63

59

63

3,25

Klassen

4

3

3

3

2020/21

72

4

2

Schüler

78

78

63

59

3,5

Klassen

4

4

3

3

2021/22

67

2

2

Schüler

71

78

78

63

3,5

Klassen

3

4

4

3

2022/23

82

5

2

Schüler

89

71

78

78

3,75

Klassen

4

3

4

4

2023/24

67

7

2

Schüler

76

89

71

78

3,75

Klassen

4

4

4

4

2024/25

62

8

2

Schüler

72

76

89

71

3,5

Klassen

3

4

4

3

2025/26

82

5

2

Schüler

89

72

76

89

3,75

Klassen

4

3

4

4

2026/27

82

5

2

Schüler

89

89

72

76

3,75

Klassen

4

4

3

4

2027/28

82

5

2

Schüler

89

89

89

72

3,75

Klassen

4

4

4

3

 


 

4.1.2.4 Grundschule Weetzen

 

Schuljahr

MD/ Geb.

Bevöl-kerung

Inklu-sion

Schülerzahlen

Zügig-keit

Jahrgang

1

2

3

4

2018/19

irrele-vant

 

 

Schüler

36

40

35

36

2

Klassen

4

2

2

2019/20

45

2

2

Schüler

49

36

40

35

2

Klassen

4

2

2

2020/21

54

3

3

Schüler

60

49

36

40

2,25

Klassen

5

2

2

2021/22

56

0

3

Schüler

59

60

49

36

2,5

Klassen

5

3

2

2022/23

39

2

2

Schüler

43

59

60

49

2,75

Klassen

5

3

3

2023/24

43

4

2

Schüler

49

43

59

60

2,5

Klassen

4

3

3

2024/25

43

7

2

Schüler

52

49

43

59

2,5

Klassen

5

2

3

2025/26

56

0

3

Schüler

59

52

49

43

2,5

Klassen

5

3

2

2026/27

56

0

3

Schüler

59

59

52

49

2,75

Klassen

5

3

3

2027/28

56

0

3

Schüler

59

59

59

52

2,75

Klassen

5

3

3

 

4.1.3 Zusammenfassender Vergleich der Daten beider Berechnungsalternativen

 

Ein zusammenfassender Überblick beziehungsweise eine Gegenüberstellung der Zahlen mit und ohne Einbezug von Wachstumsfaktoren werden nachfolgend je Standort dargestellt. Zudem geht aus diesem Überblick hervor, wie sich die Zahlen ab dem Schuljahr 2025/26 unter Einbezug der Prognose „Geburt“ darstellen:


4.1.3.1 Grundschule Benthe

 

Schuljahr

Prognose ohne. Wachstumsfaktoren

↓Einbezug Prognose „Wachstumsfaktoren“

Prognose mit Wachtumsfaktoren

 

Spanne

Schüler

ø Züge

Schüler

ø Züge

Schüler

ø Züge

2018/19

65

1

65

1

65

1

2019/20

67

1

70

1,25

67-70

1-1,25

2020/21

62

1

68

1,25

62-68

1-1,25

2021/22

61

1

70

1,25

61-70

1-1,25

2022/23

64

1

78

1

64-78

1

2023/24

52

1

69

1

52-69

1

2024/25

49

1

68

1,25

49-68

1-1,25

↓↓↓↓Einbezug Prognose „Geburt“ ↓↓↓↓

2025/26

59

1

 

78

1,25

 

59-78

1-1,25

2026/27

68

1

85

1,5

68-85

1-1,5

2027/28

80

1

94

1,75

80-94

1-1,75

 


4.1.3.2 Grundschule Empelde

 

Schuljahr

Prognose ohne Wachstumsfaktoren

↓Einbezug Prognose „Wachstumsfaktoren“

Prognose mit Wachtumsfaktoren

 

Spanne

Schüler

ø Züge

Schüler

ø Züge

Schüler

ø Züge

2018/19

390

4,5

390

4,5

390

4,5

2019/20

398

4,75

409

4,75

398-409

4,75

2020/21

420

5

448

5

420-448

5

2021/22

421

5

465

5,25

421-465

5-5,25

2022/23

457

5,25

519

5,75

457-519

5,25-5,75

2023/24

473

5,5

544

6

473-544

5,5-6

2024/25

442

5

511

5,75

442-511

5-5,75

↓↓↓↓Einbezug Prognose „Geburt“ ↓↓↓↓

2025/26

458

5,25

 

528

5,75

 

458-528

5,25-5,75

2026/27

465

5,5

534

5,75

465-534

5,5-5,75

2027/28

469

5,5

535

5,75

469-535

5,5-5,75

 


4.1.3.3 Grundschule Ronnenberg

 

Schuljahr

Prognose ohne. Wachstumsfaktoren

↓Einbezug Prognose „Wachstumsfaktoren“

Prognose mit Wachtumsfaktoren

 

Spanne

Schüler

ø Züge

Schüler

ø Züge

Schüler

ø Züge

2018/19

240

3

240

3

240

3

2019/20

261

3,25

263

3,25

361-363

3,25

2020/21

270

3,25

278

3,5

270-278

3,25-3,5

2021/22

278

3,25

290

3,5

278-290

3,25-3,5

2022/23

297

3,5

316

3,75

297-316

3,5-3,75

2023/24

288

3,25

314

3,75

288-314

3,25-3,75

2024/25

278

3,25

308

3,5

278-308

3,25-3,5

↓↓↓↓Einbezug Prognose „Geburt“ ↓↓↓↓

2025/26

293

3,5

 

326

3,75

 

293-326

3,5-3,75

2026/27

293

3,5

326

3,75

293-326

3,5-3,75

2027/28

307

3,75

339

3,75

307-339

3,75

 


4.1.3.4 Grundschule Weetzen

 

Schuljahr

Prognose ohne. Wachstumsfaktoren

↓Einbezug Prognose „Wachstumsfaktoren“

Prognose mit Wachtumsfaktoren

 

Spanne

Schüler

ø Züge

Schüler

ø Züge

Schüler

ø Züge

2018/19

147

2

147

2

147

2

2019/20

156

2

160

2

156-160

2

2020/21

175

2,25

185

2,25

175-185

2,25

2021/22

191

2,25

204

2,5

191-204

2,25-2,5

2022/23

194

2,25

211

2,75

194-211

2,25-2,75

2023/24

192

2,5

211

2,5

192-211

2,5

2024/25

181

2,25

203

2,5

181-203

2,25-2,5

↓↓↓↓Einbezug Prognose „Geburt“ ↓↓↓↓

2025/26

181

2,25

 

203

2,5

 

181-203

2,25-2,5

2026/27

198

2,25

219

2,75

198-219

2,25-2,75

2027/28

211

2,5

229

2,75

211-229

2,5-2,75

 

4.1.4 Weitere erläuternde Anmerkungen zu den Berechnungsmethoden

 

Zur Verdeutlichung der Prognosedaten werden nachfolgend erläuternde Angaben zu den einzelnen Spalten der vorgenannten Tabellen gemacht:

 

- Spalte „Schuljahr“

Es erfolgt eine Betrachtung der Schülerzahlen je Schuljahr. Nach § 6 Abs. 1 der Verordnung für die Schulorganisation (SchOrgVO) hat der Schulträger seinen schulorganisatorischen Entscheidungen eine Prognose der Schülerzahlen für mindestens zehn Jahre zugrunde zu legen.

 

- Spalte „Meldedaten/Geburten“

Die Schülerzahl des aktuellen Jahrgangs (2017/18) muss nicht "prognostiziert" werden, sondern ergibt sich aus den Meldedaten der Schule.

Für die sechs nachfolgenden Jahrgänge bilden die Meldedaten der heute 0-6- Jährigen die Ausgangsbasis für die weitere Berechnung.

Ab dem Schuljahr 2025/26 liegen keine Meldedaten mehr vor, die einen Ausblick auf die zu erwartenden Schülerzahlen zulassen, da diese Jahrgänge noch nicht geboren sind. Für die Zehnjahresprognose muss daher ein rechnerischer Wert herangezogen werden. Vorliegend wird für die Geburtenzahl dieser Jahrgänge im Sinne einer "Worst-Case-Betrachtung" der jeweilige Maximalwert aus den Jahrgangsstärken der aktuell 0-6- Jährigen angenommen wurde.

 

- Spalte „Bevölkerung“

Die Statistik der Region Hannover geht von einer allgemein steigenden Bevölkerungsentwicklung bei den 0-10- Jährigen aus. In dem Papier "Steigende Zahl von ABC-Schützen" weist die Region Hannover für jeden Jahrgang der 0-6- Jährigen die jeweiligen Wanderungssalden aus. Diese Salden wurden durch die Region Hannover für die Stadt Ronnenberg konkretisiert. Somit konnten je Jahrgang konkrete Wachstumsquoten bestimmt werden.

Nicht erfasst werden im Rahmen der Bevölkerungsentwicklung außergewöhnliche bauplanerische Maßnahmen, die über eine bisherige vergleichbare Ausweisung von Wohnraum weit inhaltlich und zeitlich hinausgehen. Für solche Sachverhalte wäre dann eine Einzelfallbetrachtung anzustellen.

 

- Spalte „ Inklusion“

Nach dem Klassenbildungserlass werden Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bei der Klassenbildung doppelt gerechnet. Zur Bestimmung der Anzahl von Klassen je Jahrgang spielt der "Faktor Inklusion" somit eine Rolle. Es zeigt sich, dass Inklusion an den Ronnenberger Grundschulen bereits gelebt wird, sodass sich je Schule eine individuelle „Inklusionsquote“ bestimmen lässt. Diese Quote ermittelt sich aus den aktuellen Fallzahlen (Stand Schuljahr 2017/18) an den jeweiligen Grundschulen und stellt sich wie folgt dar:

 

- Grundschule Benthe: 2,6 %

- Grundschule Empelde: 7,9 %

- Grundschule Ronnenberg: 2,1 %

- Grundschule Weetzen: 3,9 %

 

- Spalte „Schüler/ Klassen“

Die ausgewiesene Schülerzahl ergibt sich aus dem Wert "Meldedaten/Geburten". Im Falle der zweiten Berechnungsalternative werden zudem die Werte der prognostizierten zusätzlichen SuS im Rahmen des allg. Bevölkerungswachstums und der Anzahl der SuS, die wegen des sonderpädagogischen Förderbedarfs doppelt zu zählen sind ("Inklusion") addiert. Aus den so ermittelten Schülerzahlen wird die Zügigkeit errechnet, indem die zu bildenden Klassenverbände bestimmt werden. Hierbei ist der für die Schulform maßgebliche Klassenteiler anzuwenden, der sich bei der schulorganisatorischen Prognose aus der Verordnung für die Schulorganisation (SchOrgVO) ergibt. Hiernach ist bei den Berechnungen von 24 Kindern pro Klasse einer Grundschule auszugehen.

 

Die Klassenbildung, welche in den Schulen aufgrund der konkreten Anmeldezahlen erfolgt, richtet sich dagegen nach dem Runderlass des Kultusministeriums "Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung an den allgemeinbildenden Schulen“, wonach die Schülerhöchstzahl aktuell in der Grundschule bei 26 SuS liegt. Im Einzelnen spielen bei der Klassenbildung somit die folgenden Höchstzahlen eine Rolle:

 

Schulform

Max. nach Runderlass

Max. nach SchOrgVO

Grundschule

26

24

Hauptschulzweig

26

24

Realschulzweig

30

27

Gymnasialzweig

30

27

 

Für die vorliegende Schulentwicklungsplanung werden die Schülerhöchstzahlen aus der SchOrgVO angewandt.

 

4.2. Auswertung

Die vorgenannten statistischen Werte zur Entwicklung der Schülerzahlen an den jeweiligen Schulstandorten verdeutlichen, dass es an einzelnen Standorten und in einzelnen Jahrgängen zu Kapazitätsproblemen in Ronnenbergs Grundschulen kommen kann. Je nachdem, welches Prognosemodell zugrunde gelegt wird, stellen sich die Kapazitätsprobleme mehr oder weniger verschärft dar.

 

Die Grundschulen in Trägerschaft der Stadt Ronnenberg sind von ihren bestehenden Baukörpern her für eine bestimmte Maximalzügigkeit ausgelegt und haben daher nur einen begrenzten Bestand an Allgemeinen Klassenräumen (AUR). Dieser, mit den jeweiligen Schulen abgestimmte Bestand, stellt sich je Schule wie folgt dar:

 

Schule

Anzahl AUR*

Entspricht max. Zügigkeit von

GS Benthe

4

1

Theodor-Heuss-Schule

18

4,5

Grundschule Ronnenberg

12

3

Regenbogenschule Weetzen

8

2

 

* Enthält auch Räume, die aktuell nicht als AUR genutzt werden. Bei Nutzung als AUR muss für diese Räume ggf. eine Alternative für die aktuelle schulische Nutzung gefunden werden.

 

Soweit die prognostizierten Schülerzahlen und die sich hieraus ergebenden Klassenzahlen im aktuellen Bestand der Schule voraussichtlich nicht mehr untergebracht werden können, ist die weitere Entwicklung der Schülerzahlen genau zu beobachten. Mögliche Abhilfe kann insbesondere durch die Umnutzung von Räumen im Bestand, Bereitstellung von (temporären) Ergänzungsbauten oder Einbeziehung von anderen externen (städtischen) Räumlichkeiten erfolgen.

 

Sofern ein zusätzlicher, nicht gedeckter und nicht nur temporärer Bedarf an AUR in der Zukunft bestehen sollte, verbleibt dann nur noch die Erweiterung des bestehenden Schulstandortes oder aber die Errichtung eines gänzlich neuen Schulstandortes.

 

4.3 Kooperative Gesamtschule Stadt Ronnenberg

Der Sekundarbereich I MCS Ronnenberg -Standorte Ronnenberg und Empelde- wird zurzeit von 1.264 SuS (Vorjahr: 1.259 SuS) mit 55 (davon 1 Sprachlernklasse; vorher: 54) Schulklassen besucht. Das gemeinsame Ziel von Schulleitung und Schulträger ist es, mittelfristig diese 9- Zügigkeit in allen Klassenstufen zu erzielen bzw. zu halten. So kann die grundsätzliche Voraussetzung für eine Auslastung der Kapazitäten im Sekundarbereich II langfristig weiterhin gewährleistet werden.

 

Der Sekundarbereich II der MCS Ronnenberg -Standort Empelde- (11. und 12. Jahrgang) wird zurzeit von insgesamt 226 SuS (Vorjahr: 236) besucht.

 

Die Übergänge aus den 4. Klassen zur KGS Ronnenberg (5.Jahrgang gesamt

HS/RS/GYM) lassen sich wie folgt prognostizieren:

 

Schuljahr

abgehende Schüler der 4. Klassen

Übergänge in %

55%

60%

65%

2017/2018

209

115

126

136

2018/2019

220

121

132

143

2019/2020

221

122

133

144

2020/2021

192

106

116

125

2021/2022

249-269

137-148

150-162

162-175

2022/2023

265-297

146-164

159-179

173-194

2023/2024

245-271

135-150

147-163

160-177

 

Die Entwicklungen an allen Schulen werden weiterhin sorgfältig beobachtet, um ggf. entstehenden Handlungsbedarf rechtzeitig aufzeigen zu können.

4.4 Anzahl der zu erwartenden Schülerinnen und Schüler im Rahmen der inklusiven Beschulung zum Schuljahr 2018/2019

Gem. § 183 c Abs. 1 Satz 1 Niedersächsisches Schulgesetz ist die inklusive Beschulung für SuS, die auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind, im Schuljahr 2018/2019 auf die Schuljahrgänge 1. – 4. sowie 5.- 8. anzuwenden. Insgesamt werden im kommenden Schuljahr voraussichtlich 108 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Ronnenberger Schulen beschult.

 

Art des

Förderschwer

punktes/

Schule

Benthe

Theodor-Heuss-Schule

GS Ronnenberg

Regen-bogenschule

MCS

Lernen (L)

0

7

6

1

41

Sprache (Sp)

0

13

1

0

5

Emotional-soziale Entwicklung (ESE)

 

0

 

5

 

1

 

1

 

10

Sehen (S)

0

0

0

0

1

Hören (H)

0

0

0

1

5

Geistige Entwicklung (GE)

2

2

0

1

1

Körperlich-motorische Entwicklung (KM)

 

0

 

1

 

 

 0

 

1

 

2

Summe

2

28

8

5

65

 

Im Rahmen weiterer Schulanmeldungen oder Siedlungsbewegungen kann sich für das kommende Schuljahr noch weitere Erkenntnisse über einzuschulende Kinder mit dem „Status“ sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf ergeben. An dem engen Austausch von gegenseitigen Informationen zur inklusiven Beschulung zwischen dem Förderzentrum, Verwaltung und Regelschulen soll weiterhin festgehalten werden.

 

 

 

 

 

 

 

5. Ausblick der weiteren Schulentwicklungsplanung

Für die langfristige Schulentwicklungsplanung sind weiterhin qualitative und quantitative Aspekte zusammen zu führen. Im Mittelpunkt aller Überlegungen steht die Zielsetzung, Lernbedingungen zu schaffen, die es jedem Einzelnen ermöglichen, sein Bildungspotential auszuschöpfen, um ihm so eine möglichst umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und somit die Basis für eine selbstbestimmte Lebensexistenz zu schaffen.

 

Die Stadt Ronnenberg als kommunaler Schulträger ist grundsätzlich verpflichtet, die entsprechenden Rahmenbedingungen für die ihr übertragenen Aufgaben (z.B. § 106 Niedersächsisches Schulgesetz) und somit gute Lernbedingungen zu schaffen.

 

Ziel der weiteren Schulentwicklungsplanung sollte sein, den vorhandenen bzw. benötigten Schulraum sowie die Bereitstellung der sächlichen Ressourcen zu sichern und optimal einzusetzen, um ein zukunftsfähiges, pädagogisch leistungsfähiges Schulsystem zu erhalten.

 

5.1 Entwicklung der Ganztagsschulen

 

Im Rahmen der „Zukunftsoffensive Bildung“ werden den Ganztagsschulen durch den Erlass „Die Arbeit in den Ganztagsschulen“ neue pädagogische und personelle Möglichkeiten eröffnet. Dadurch werden sich zukünftig auch Grundschulen vor der Herausforderung sehen, langfristig die Ganztagsschule umzusetzen.

 

5.2 Auslastung der MCS beide Standorte

 

Für die Zukunft sollte für eine entsprechende Auslastung der MCS weiterhin die 9-Zügigkeit nach Möglichkeit beibehalten werden. Dadurch soll eine verbesserte Auslastung in der gymnasialen Oberstufe aufgebaut werden. Der Ersatzneubau an der MCS Standort Empelde steigert ebenso die Attraktivität der Schule, so dass kontinuierlich erhöhten Anmeldezahlen insbesondere an diesem Standort zu rechnen ist.

 

5.3 Inklusive Beschulung

 

Durch die fortschreitende inklusive Beschulung steht der kommunale Schulträger vor der Aufgabe, alle Regelschulen bautechnisch auf die Zukunft vorzubereiten. Neben bautechnischen Anforderungen (z.B. Aufzüge o.ä. zur Erlangung der „reinen“ Barrierefreiheit, Akustikverbesserung) gehören auch die Beachtung neuer pädagogischer Ansätze für den täglichen Unterricht.

 

5.4 Förderzentrum Stadt Ronnenberg

 

Mit Aufhebung der Gustav-Heinemann-Schule, Förderschule Lernen (siehe Drucksache 40/2016) ist die Arbeit des an die GHS angegliederten Förderzentrums in das Förderzentrum der Selma-Lagerlöf-Schule überführt wurden.

 

5.5 Anzahl der Kinder/ Jugendlichen aus Asylbewerberfamilien in Ronnenberger Schulen

 

Kinder und Jugendliche, welche als Asylsuchende in der Stadt Ronnenberg aufgenommen werden besuchen im Rahmen der bestehenden Schulpflicht die Schule. Die Altersstruktur der gemeldeten Kinder und Jugendlichen setzt sich wie folgt zusammen:

Kinder im Alter

Anzahl der gemeldeten Kinder

6 – 10 Jahre

58

11 – 15 Jahre

43

16 – 20 Jahre

61

Gesamt

162

 


 

Es darf grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass diese Kinder und Jugendlichen die Schulen in Ronnenberger Trägerschaft besuchen. Ausnahmen, also Kinder und Jugendliche aus Ronnenberger Flüchtlingsfamilien, die nicht in Ronnenberg zur Schule gehen, sind im Primarbereich und im Bereich der Sekundarstufe I nicht bekannt. Dies bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen aus Asylbewerberfamilien grundsätzlich in folgender Anzahl in den einzelnen Schulformen unterrichtet werden:

 

Schulform

2014/15

2015/2016

2016/2017

2017/2018

2018/19

Grundschule

11

14

46

44

58

Sekundarstufe I der MCS

8

10

35

46

43

Sekundarstufe II der MCS

19

17

53

42

61

Gesamt

38

41

134

132

162

 

Anzumerken ist, dass die 42 Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien nur anteilig die Sekundarstufe II der MCS besuchen werden. Vielmehr ist überwiegend mit einer Suche nach einem Ausbildungsplatz und einhergehend dem Besuch einer Berufsbildenden Schule zu rechnen, wodurch sich die tatsächliche Anzahl deutlich verringern wird.

 

 

Stephanie Harms

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage/n:

1. Bestandsaufnahme – Schulorganisation – Klassenverbände sowie Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen

2. Bestandsaufnahme – Herkunftsorte der auswärtigen Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen

3. Bestandsaufnahme – Übergänge der Schülerinnen und Schüler zu den weiterführenden Schulen

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Bestandsaufnahme - Klassenverbände sowie Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen (8 KB)      
Anlage 2 2 Bestandsaufnahme - Herkunftsorte der auswärtigen Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen (13 KB)      
Anlage 3 3 Bestandsaufnahme - Übergänge der Schülerinnen und Schüler zu den weiterführenden Schulen (28 KB)