Abgeschlossenheitsbescheinigung

Allgemeine Informationen

Für die Aufteilung von Gebäuden in Sondereigentum (Wohnungen und sonstiges Teileigentum) kann die Ausstellung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung beantragt werden. Diese ist für die Eintragung der Eigentumsanteile in das Grundbuch nach dem Wohnungseigentumsgesetz notwendig.

Es kann grundsätzlich nur eine Abgeschlossenheitsbescheinigung für sämtliche Gebäude auf einem Grundstück erteilt werden. (Ausnahmen: Die Bescheinigung dient zur Schaffung von Dauerwohnrechten/ Dauernutzungsrechten oder es handelt sich um die Änderung bereits erteilter Bescheinigungen.)

An wen muss ich mich wenden?

Wenden Sie sich an das Bauordnungsamt Ihres Landkreises, Ihrer kreisfreien Stadt, Ihrer großen selbstständigen Stadt bzw. Gemeinde mit bauaufsichtlichen Befugnissen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Folgende Unterlagen sind neben dem Antrag des Grundstückseigentümers auf Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung mindestens in zweifacher Ausfertigung vorzulegen:

  • Aktueller Grundbuchauszug
  • Lageplan (1:500) mit Eintragung aller Gebäude
  • Grundrisszeichnungen aller Geschosse im Maßstab 1:100: Die Wohnräume, Gewerberäume, Abstellräume usw., die zu einer abgeschlossenen Einheit gehören sollen, sind deutlich mit Raumbezeichnung und arabischer Nummer zu kennzeichnen; Gemeinschaftseigentum ist mit G zu kennzeichnen.
  • Schnitt im Maßstab 1:100
  • Ansichten im Maßstab 1:100 (Die in den Ansichten dargestellten Fenster müssen entsprechend mit der Nummer der Einheit versehen werden)

Werden zusätzliche Exemplare der Abgeschlossenheitsbescheinigung benötigt, sind entsprechend mehr Zeichnungssätze einzureichen.

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühren richten sich nach dem Verwaltungsaufwand und der Anzahl zu bildender Eigentumseinheiten. Sie werden nach der Allgemeinen Gebührenordnung erhoben.

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