Kinder mit Behinderungen im Krippen-, Kindergarten- und Vorschulalter

Allgemeine Informationen

Integrative Kindergartenbetreuung

Das Angebot einer integrativen Kindergartenbetreuung richtet sich an behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder ab dem 3. Lebensjahr. In einer integrativen Kindergartengruppe werden Kinder mit Behinderungen und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut. Im Vergleich zu einer Regelgruppe, die aus bis zu 25 Kindern besteht, werden in integrativen Gruppen bis zu 18 Kinder betreut und gefördert. Davon nehmen die behinderten oder von Behinderung bedrohten Kinder i.d.R. maximal 4 Plätze ein.

Wo kann ich mein Kind integrativ betreuen lassen?

Im Stadtgebiet Ronnenberg ist eine integrative Betreuung in den Kindertagesstätten Hirtenstraße, InKiTaRo und der Einrichtung Ronnenberg II möglich.

Welche Gebühren fallen an?

Die integrative Kindergartenbetreuung ist für die Kinder kostenfrei. Die Kosten für die Betreuung des Kindes werden von der Region Hannover getragen.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Sie müssen bei der zuständigen Behörde einen Antrag stellen. Dieser kann formlos sein.
  • Die zuständige Behörde wird Sie auffordern, ein Formular zu verwenden und weitere Unterlagen einzureichen
  • Notwendige Unterlagen können sein:
    • Berichte der Frühförderung und/oder der
    • Sprachtherapie
    • ärztliche Bescheinigungen
    • Berichte von Kindertagesstätten- bzw. Kindergärten und/oder Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ).
Welche Fristen muss ich beachten?

Antragsteller müssen keine Fristen beachten.

Die Behörde, bei der der Antrag gestellt wird, muss innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des Antrages feststellen, ob sie für den Antrag zuständig ist. Wenn die Behörde nicht zuständig ist, leitet sie den Antrag unverzüglich weiter.

Rechtsbehelf

Gegen die Bescheide der zuständigen Träger der Eingliederungshilfe kann innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden.

Nach Abschluss des Widerspruchverfahrens durch einen Widerspruchbescheid kann innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe Klage vor dem zuständigen Sozialgericht erhoben werden.

Was sollte ich noch wissen?

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie. Zudem halten die zuständigen Behörden für Eingliederungshilfe auf ihren Internetseiten Informationen zu den Leistungen und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern bereit.

Unterstützende Institutionen

Ein weiterer Ansprechpunkt ist die Fachberatung Hören, Sprache und Sehen beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, wenn Sie Fragen zu einer festgestellten oder vermuteten Sprach- oder Hörbehinderung Ihres Kindes haben.

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