Kraftfahrzeug Abmeldung zur Außerbetriebsetzung

Allgemeine Informationen

Seit dem 01. März 2007 wird zwischen vorübergehender und endgültiger Stilllegung nicht mehr unterschieden. Ein Fahrzeug hat entweder den Status "zugelassen" oder "außer Betrieb gesetzt". Es ist lediglich eine Hauptuntersuchung (HU) erforderlich. Dies bringt eine Erleichterung für die Halterin/den Halter, da außerdem die Kosten für eine Neuabnahme eingespart werden.

Rückfahrten nach Entfernung der Stempelplaketten dürfen mit den ungestempelten Kennzeichen in dem durch das Kennzeichen ausgewiesenen Zulassungsbezirk und im angrenzenden Bezirk am Tag der Außerbetriebsetzung bis längstens 24 Uhr desselben Tages durchgeführt werden. Dabei müssen die Kennzeichen am Fahrzeug angebracht sein. Bei der Fahrt muss der kürzeste Weg ohne Umweg genommen werden.


Wenn Sie Ihr Fahrzeug außer Betrieb setzen wollen, müssen Sie es abmelden. Mit der Abmeldung endet Ihre Steuer- und Versicherungspflicht.

Verfahrensablauf

Sie oder eine bevollmächtigte Person müssen die Abmeldung bei der Kfz-Zulassungsstelle persönlich anzeigen und die Kennzeichen und Zulassungsbescheinigung Teil I (früher Fahrzeugschein) vorlegen.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis, bei der kreisfreien Stadt und bei der mit dieser Aufgabe betrauten Gemeinde, Samtgemeinde und Stadt.

Dabei ist der Hauptwohnsitz entsprechend dem Personalausweis entscheidend. Bei juristischen Personen ist dies der Sitz der Hauptniederlassung oder der Sitz der Zweigniederlassung.

Zuständige Stelle

Kfz-Zulassungsstelle Ronnenberg
Hansastr. 38
30952 Ronnenberg
Tel.: 0511/4600-391 bis -397

Sollte es aus unerwarteten Gründen zu längeren Wartezeiten kommen oder die Öffnungszeiten nicht mit Ihren Terminen zu vereinbaren sein, dann ist es Ihnen freigestellt eine andere der zahlreichen Zulassungsstellen der Region Hannover aufzusuchen.

Voraussetzungen
  • bei Verschrottung: Verwertungsnachweis der Autoverwertung. Der Verwerter bestätigt die fachgerechte Entsorgung des Fahrzeugs.
  • bei Verbleib Ihres Fahrzeugs: Formlose Erklärung
Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • bisherige Kennzeichenschilder
  • bei Verschrottung zusätzlich Verwertungsnachweis und Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • bei Verbleib, wie z.B. Entsorgung im Ausland oder Weiternutzung als Oldtimer: Erklärung über den Verbleib 
Welche Gebühren fallen an?

Es fallen ggf. Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Fahrzeuge, die ab dem 01.03.2007 außer Betrieb gesetzt werden, behalten nicht mehr automatisch das bisherige Kennzeichen. Dieses wird nach kurzer Frist vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wieder freigegeben. Wenn Sie dasselbe Kennzeichen bei einer späteren Wiederzulassung erneut verwenden möchten, sollten Sie unbedingt eine Vorreservierung Ihres Kennzeichens bei der zuständigen Stelle vornehmen lassen.

Ab 01.01.2015 kann die Außerbetriebsetzung im Onlineverfahren bei Erfüllung der Voraussetzungen erfolgen.

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