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Umweltbildung
Umweltbildung an Schulen und in Kindertagesstätten ist ein Schwerpunkt des Klimaschutzaktionsprogramms der Stadt Ronnenberg. In der Marie-Curie-Schule und in den Grundschulen arbeiten Lehrer/innen und Schüler/innen bereits seit vielen Jahren engagiert zum Thema Klimaschutz. Die Stadt Ronnenberg führt zusammen mit Schulen und Kindertagesstätten vielfältige Aktionen und Projekte durch.
Klimaschutz und Kunst
Einen weiteren Beitrag zur Visualisierung von Klimaschutz hat die Kunstklasse der Marie-Curie-Schule an einem Gebäude der MCS in 2024 zusammen mit dem Graffitikünstler Patrik Wolters geschaffen. Der Kunstkurs erarbeitete analog und digital die Vorlage für das Kunstwerk. Dargestellt sind Aspekte der Umweltbelastung bis hin zu positiven Visionen für die Zukunft.
Mit dieser gelungenen künstlerischen Umsetzung wirkt das Thema Klimaschutz dauerhaft und positiv im Außenbereich und stellt eine nachhaltig wirkende Öffentlichkeitsmaßnahme zum Klimaschutz dar. Das Klimaschutzgraffiti wurde vom enercity-Fonds proKlima mit 100 % gefördert.
Baldur der Energiezauberer
Auch die Jüngsten sind aktiv beim Klimaschutz. Mit Baldur dem Energiezauberer gehen die Kinder der Grundschulen und Kindertagesstätten seit vielen Jahren auf die Suche nach neuen Energieformen. Das städtische Umweltbildungskonzept sieht regelmäßige handlungsorientierte Projekttage zum Thema Klimaschutz in Ronnenbergs Grundschulen und Kindertagesstätten vor. Mit Baldur, dem Energiezauberer lernen die Kinder regenerative Energiequellen kennen. Themen rund um Sonne, Wind, Wasser, Magnetismus und Licht werden behandelt. Die Kinder lernen dabei spielerisch, wie kostbar Energie ist und dass sie deshalb sparsam damit umgehen sollten. Sie dürfen an den Aktionstagen aktiv mitmachen und viel ausprobieren.
So werden abstrakte Themen wie Energiesparen und Klimaschutz spannend und begreifbar. In den Jahren 2016 bis 2025 haben über 2.000 Kinder aus den Kindertagesstätten und Grundschulen an den Umweltbildungsaktionen teilgenommen. Die Klimaschutzprojekte werden vom enercity Fonds proKlima gefördert.
"Der Wald und wir" und "Wald tut gut"
Der Verein Heuhüpfer e.V. aus Hemmingen bietet den Vorschulkindern mit der Veranstaltung "Der Wald und wir" Erlebnisse in der Natur an. So können sie den Wald erleben und wertschätzen lernen. Mit abwechslungsreichen Methoden z.B. Bauen mit Zweigen und Ästen werden die Gestaltungskompetenzen gestärkt und Wissen von der Natur vermittelt. Für die Kindergartenkinder entwickelte der Verein ein weiteres Konzept mit dem Namen "Der Wald tut gut". Somit können bereits die jüngeren Kinder ihre Erfahrungen in der Natur machen.
Seit 2020 konnten bereits über 650 Kindergarten- und Vorschulkinder diese Erfahrungen in Begleitung der Mitarbeiter von Heuhüpfer e.V. machen. Auch diese Veranstaltungen werden von den enercity fonds proKlima gefördert.
Ernährung und Klimaschutz
Ein weiterer Schwerpunkt der städtischen Umweltbildung stellt das Thema „Gesunde Ernährung und Klimaschutz“ dar. In Kooperation mit dem Verein „Heuhüpfer e.V.“ bietet die Stadt Ronnenberg für Kinder im Grundschulalter verschiedene Projekte u.a. den „Klima-Imbiss“ an. Den Schüler:innen wird das Thema „Gesunde Ernährung“ altersgerecht, spielerisch und praxisnah und mit Spaß vermittelt. Mit Kochkisten und den benötigten Lebensmitteln kommen die Mitarbeiter:innen des Vereins in die Schule. Neben der Vermittlung der Grundlagen der gesunden Ernährung lernen Kinder das Wichtigste über die Herkunft von Lebensmitteln, die energieintensive Erzeugung, Lebensmittelverschwendung und Klimaaspekte kennen.
Die Themen werden dem Alter entsprechend vermittelt und behandeln neben der Regionalität und Saisonalität von Obst und Gemüse, den Fleischkonsum und Lebensmittel im Müll sowie Lebensmittelverpackungen. Unter Anleitung dürfen die Kinder kleine Gerichte für eine gemütliche gemeinsame Mahlzeit selber zubereiten. Durch das Zubereiten einer Mahlzeit und das gemeinsame Essen erfahren die Kinder den Wert von regionalen Nahrungsmitteln zu schätzen. Diese Klimaschutzprojekte wurden vom proKlima-Fonds und der Stadt Ronnenberg gefördert.