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Linderte
Linderte wird erstmals im Jahre 1120 urkundlich unter dem Namen „Lindard" erwähnt. Am 1. Juli 1969 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Linderte aufgelöst und im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform Ronnenberg zugeordnet. Seither ist Linderte Ronnenbergs südlichster Stadtteil und hat zur Zeit rund 600 Einwohner. Das Linderter Wappen enthält drei Merkmale, und zwar eine Linde, einen Stern und einen Fuchs. Die Linde steht für den Ortsnamen. Der Stern war im Wappen der Grafen von Schwalenberg enthalten, die hier eine Gerichtsstätte unterhielten und der Fuchs steht für den „Amtmann Reinecke", der im 19. Jahrhundert der Gemeinde Linderte durch den Verkauf gutseigener Ländereien größere Selbstständigkeit gab.
Das Dorf erfreut sich, Dank des Neubaugebietes "Im Schwarzfeld", über steigende Bevölkerungszahlen. Besonders junge Familien bevorzugen das idyllische Landleben für das Heranwachsen ihres Nachwuchses. Einen Beitrag zur sportlichen Aktivität der Bürger bietet der Tischtennisverein Linderte e.V. 1968 als reiner Damen-Sportverein gegründet, umfasst er heute rund 40 Mitglieder mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft, die regelmäßig Punktspiele austragen. Die Trainingszeit für die Kinder findet nach Absprache mittwochs ab 18 Uhr statt. Die Erwachsenen treffen sich immer ab 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Linderte. Nach Absprache kann aber auch dienstags trainiert werden. Interessierte Gäste sind gern gesehen, können auch gleich mitspielen und ihr Ballgefühl testen. Die Spielerinnen und Spieler des Tischtennisvereins freuen sich über jedes neue Gesicht, ob aus Linderte oder aus der Gegend. Auch die Heimatstube Linderte ist für Interessierte immer einen Besuch wert.