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Weetzen
Weetzen ist mit 2.300 Einwohnern der drittgrößte Stadtteil Ronnenbergs. Die erste gesicherte Urkunde für den Stadtteil Weetzen stammt vom 6. April 1269. In ihr beurkundet der Bischof von Minden die Schenkung des Zehnten zu Wennigsen und der „villa wetzenedhe“.
Da Weetzen schon immer für seine fruchtbaren Böden bekannt war, fanden viele Menschen ihr Auskommen in der Landwirtschaft. Die ertragreichen Böden ermöglichen auch im 21. Jahrhundert noch einigen Bauernhöfen die Existenz. Durch den Ausbau der alten Heerund Handelsstraße nach Hannover, der heutigen B 217, konnten die Bauern ihre Erzeugnisse auch in der Stadt verkaufen. Mit der Gründung der Zuckerfabrik im Jahre 1883 sowie der Inbetriebnahme des Schachtes Deutschland 1906 hielt die Industrialisierung Einzug und prägte den Stadtteil. Dies bewirkte zudem eine gute Mischung von Gewerbe- und Wohngebieten. Während der Bergbaubetrieb bereits nach rund 25 Jahren eingestellt wurde, existierte die Zuckerfabrik bis ins Jahr 1986.
Weetzen zeichnet sich heute durch eine beschauliche naturnahe Lage ebenso aus wie durch aufblühende Wohnbereiche. Handwerksbetriebe, Kaufleute, eine ärztliche Grundversorgung sowie ein vielseitiges Vereins- und Kulturangebot machen den Ort zu einer lebenswerten Bleibe. Für junge Familien ist der Ort aufgrund der Krippen, den Kindergärten und der Grundschule sehr anziehend. Die verkehrsgünstige Lage an der Deisterbahnlinie sowie der Strecke Hannover-Hameln gepaart mit kurzen Taktzeiten tragen zudem zur Attraktivität des Ronnenberger Ortsteils bei.