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Vörie
Vörie ist der kleinste Stadtteil von Ronnenberg; er zählt knapp 300 Einwohner. Der Ort ging aus einem fränkischen Edelhof hervor, der vermutlich zur Sicherung der Furt durch die Ihme-Niederung angelegt wurde. 1252 wurde Vörie zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Die meisten Häuser Vöries schmiegen sich an das südliche Ufer der Ihme, die hier noch Landwehr heißt. Das Dorf war bis vor wenigen Jahren noch bäuerlich geprägt. Auch heute noch wirkt es äußerlich wie ein Bauernhof. Die bäuerliche Vergangenheit wird durch einige Gehöfte, die calenbergtypischen Rübenburgen und große Scheunen sichtbar. Inmitten weiter Getreide- und Rübenfelder vermittelt Vörie einen norddeutsch-herben Charme. Schon Wilhelm Raabe bezeichnete es einst als ein von der Ihme durchflossenes freundliches Dorf, und das soll es nach dem Wunsch seiner Bewohner auch noch lange bleiben.