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Empelde
Mit rund 12.200 Einwohnern ist Empelde nicht nur der größte, sondern auch der direkt an Hannovers Südwesten angrenzende Stadtteil. Für viele ist er ein Wohnvorort der niedersächsischen Landeshauptstadt. Von allen Stadtteilen Ronnenbergs ist Empelde am stärksten industriell geprägt. Verkehrsgünstige Lage und die Nutzbarkeit großer Flächen machen Empelde vor allem auch für Unternehmen und Gewerbe interessant.
In diesem Sinne ist eindeutig historische Kontinuität erkennbar. Urkundlich erstmals 840 n. Chr. erwähnt, weitete sich Empelde im ausgehenden Mittelalter zu einem Haufendorf aus. 1831 gründete Johann Egestorff hier eine Ziegelei. Unter der Leitung von Georg Egestorff, dem Begründer der Hanomag in Hannover-Linden, entstand in Empelde 1861 eine Zündhütchenfabrik, die spätere Munitionsfabrik „Dynamit AG". Das Kaliwerk Hansa prägte rund acht Jahrzehnte, von 1894 bis 1973, den Stadtteil. Empelde ist durch den Endhaltepunkt der Stadtbahnlinie 9, den S-Bahnhof und mehrere Buslinien hervorragend mit dem Verkehrsnetz der Landeshauptstadt Hannover verbunden. In Empelde befindet sich das Rathaus der Stadt sowie einige Nebenstellen der Stadtverwaltung.